Operation und Nachbehandlung

Der operative Eingriff wird in Rückenmarks- oder Vollnarkose durchgeführt und dauert je nach Einzelfall einige Stunden. In der Operation wird der zu verlängernde Knochen durchtrennt und das Implantat eingesetzt. Für die ersten Tage nach dem Eingriff wird meist ein Schmerzkatheder angelegt. Anschließend ist mit einem 7 bis 10 tägigen Klinikaufenthalt zu rechnen.

Nach der operativen Beinverlängerung beginnt der eigentliche Verlängerungsvorgang, wobei hierzu eine gute Mitarbeit des Patienten erforderlich ist. Bereits kurze Zeit nach der Operation ist bereits eine Teilbelastung mit Hilfe von Gehstöcken möglich. Vor der Entlassung nach Hause erfolgt eine genaue Anweisung wie das eingesetzte Implantat gesteuert wird. Meist weisen die Kliniken den Patienten in den Gebrauch des Mikrocomputers ein. Dieser ist einfach zu bedienen und der Patient führt zu Hause die eigentliche Verlängerung durch. Einmal wöchentlich sind Kontrolluntersuchungen notwendig, so dass der behandelnde Arzt die Wachstumsgeschwindigkeit überprüfen kann. Um optimale Ergebnisse zu erzielen ist es zudem erforderlich regelmäßig Krankengymnastik durchzuführen.

 

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